Craniosacrale Therapie

Was ist Craniosacrale Therapie?

Das Grundprinzip der Craniosacralen Therapie beruht darauf, dass zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) ein System besteht, das mit Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit gefüllt ist. Diese Flüssigkeit dient hauptsächlich als Polsterung für Gehirn und Rückenmark und schützt so das zentrale Nervensystem vor Stoß und Druck von außen. Durch Druckunterschiede im craniosacralen System kommt ein Pulsieren zustande, das am ganzen Körper fühlbar ist. Frequenz, Amplitude, Symmetrie und Qualität der Craniosacralbewegung, sowie die freie Beweglichkeit der Schädelknochen, Wirbelsäule und wichtiger Bindegewebsfaszien im Körper, können wichtige diagnostische Hinweise geben.

Behandlungsmethode

Mit Hilfe sanfter manueller Techniken an Schädelknochen, Membranen und Bindegewebe werden bestehende Einschränkungen des craniosacralen Systems behoben. Strukturelle Restriktionen von Faszien, Suturen und Gelenken werden behutsam aufgelöst und die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers stimuliert.

Läsionen des craniosacralen Systems haben z.T. erhebliche Auswirkungen auf die Durchblutung des Gehirns (Head-Shaking), die Verdauungsleistung (Kolik), den allgemeinen Bewegungsapparat und die Psyche.

Wann ist Craniosacrale Therapie sinnvoll?

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Chronische Schmerzzustände
  • Störungen des Nervensystems
  • Organerkrankungen, Verdauungsprobleme
  • Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall
  • Stresssituationen